{"id":10003,"date":"2022-08-12T16:37:35","date_gmt":"2022-08-12T14:37:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.pfadfinder-kuppenheim.de\/?p=10003"},"modified":"2026-03-20T23:32:16","modified_gmt":"2026-03-20T22:32:16","slug":"pfadisalat-tag-1-10-drei-kaesehoch-fuer-ein-gut-pfad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pfadfinder-kuppenheim.de\/?p=10003","title":{"rendered":"Pfadisalat Tag 1-10 &#8211; Drei K\u00e4sehoch f\u00fcr ein Gut Pfad"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-white-color has-vivid-green-cyan-background-color has-text-color has-background\"><strong>Theresa und Sina lassen das Lager f\u00fcr Euch Revue passieren:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach langer Zeit voller Sehnsucht auf das Highlight jedes Pfadi-Jahres begann unser Sommerlager am 30. Juli um 5:45 Uhr am Bahnhof in Baden Baden. Zuvor starteten Burgi und Kummi mit vollgeladenen Anh\u00e4ngern in Richtung Holland. Nach einem einst\u00fcndigen und tr\u00e4nenreichen Abschied von unseren Eltern (da unser Zug Versp\u00e4tung hatte) begann unsere Reise in das Pfadi Bundeslager, welches dieses Jahr auf dem Zeltplatz Ada\u2018s Hoeve mitten in der Pampa &#8211; auch Ommen genannt &#8211; stattfand. Unsere Anreise dorthin war, dank unserer wertgesch\u00e4tzten Deutschen Bahn, mit Turbulenzen verbunden. Zum einen machten wir eine Stunde Frankfurt unsicher und lernten dabei viele neue Menschen kennen. Auf dem Campingplatz angekommen verirrten wir uns erstmal auf der Suche nach unserem Gep\u00e4ck.<br>Anschlie\u00dfend bauten wir unsere Zelte auf und kn\u00fcpften unsere ersten Kontakte mit Pfadis aus unserem Unterlager( Subcamp). Nach dem Essen fielen wir m\u00fcde auf unsere frischaufgeblasenen Luftmatratzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am darauffolgenden Tag starteten wir unser Lager mit dem Motto &#8222;PFADISALAT bunt &amp; gr\u00fcn&#8220;. Alle 800 Teilnehmer, welche von ganz Deutschland kamen, zelteten in 10 verschieden Unterlagern. Wir waren mit 80 Pfadis aus der Di\u00f6zese Freiburg, Fulda sowie mit der Besonderheit von Franzosen, welche aus der Bretagne kamen, in einem Camp. Unser Kuppenheimer Trupp bestand aus 14 Pfadis und 4 Leitern. Ein Teil der Lagerer\u00f6ffnung beinhaltete ein Gel\u00e4ndespiel welches im Regen stattfand und sprachliche Barrieren brach.<br>Wir erkundeten au\u00dferdem den gesamten Zeltplatz welcher sich weit erstreckte. Abends testen wir unsere Regenausr\u00fcstung beim Public Viewing als wir 90 Minuten unsere Frauen beim Fu\u00dfballspiel anfeuerten. Die Niederlage sowie der Regen konnte unsere Euphorie nicht mindern und wir lernten bei viel Gegr\u00f6le neue franz\u00f6sische Lieder sowie T\u00e4nze, dabei reizten wir die Sperrstunde aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir starteten unsere Woche mit unterschiedlichen Workshops, welche angeboten wurden. Gro\u00dfe Begeisterung fanden wir bei Batiken sowie Schminken. Dort entstanden mal mehr oder weniger sch\u00f6ne Kunstwerke. Au\u00dferdem kauften wir Pfadis den gesamten R\u00fcsthaus-Shop leer und nach der Feststellung des fast leeren Geldbeutels schl\u00fcrften wir nat\u00fcrlich Cocktails f\u00fcr ein paar M\u00fcnzen. Das angebotene Abendprogramm war der legend\u00e4re Karaokeabend, welcher von begabten S\u00e4ngern sowie unbegabten Pfadis aus Kuppenheim gepr\u00e4gt war. Die Stimmung war bombastisch und jedes Lied wurde in der Arena mitgegr\u00f6lt. Zum Ende hin tanzten wir uns die Wanderschuhe platt und sangen uns die Seele aus dem Leib.<\/p>\n\n\n\n<p>Dienstags stand der langersehnten Ausflugstag bevor, einige unserer Pfadis machten Amsterdam und das zugeh\u00f6rige Rotlichtviertel unsicher. Andere verbrachten ihr Zeit mit Kanu fahren an dem nahegelegenen Flu\u00df auch das alt bekannte Holland-Rad wurde gequ\u00e4lt und die wundersch\u00f6ne Fahrradwege, welche an M\u00fchlen und sch\u00f6nen H\u00e4user entlang gehen, wurden befahren. Abends fanden wir uns alle m\u00fcde und hungrig im Camp ein und getreu dem Motto &#8222;Pfadisalat bunt &amp; gr\u00fcn&#8220; gab es das gesamte Lager vegetarische Gerichte, welche von Gem\u00fcse gepr\u00e4gt waren. Damit hatten ein paar Kuppenheimer Pfadis zu k\u00e4mpften uns sehnten sich oftmals nach Fleisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittwochs starten wir mit einem spirituellen Touch in den Tag. Es fand ein Gottesdienst, welcher vom Bundeskuraten gehalten wurde, statt. Tags\u00fcber sprangen wir bei hei\u00dfen Temperaturen in den Flu\u00df und und chillten bei der Beachbar. Unter anderem besuchten wir die Spielewiese und nahmen an ein paar Workshops teil. Abends fand der wohl interessanteste Teil des Tages statt, das Bergfest. Dort pr\u00e4sentierte jedes Subcamp eine Darbietung: Wir tanzten einen neu gelernten Franz\u00f6sischen Tanz, au\u00dferdem war der Abend von Singspielen und schauspielerischem K\u00f6nnen gepr\u00e4gt. Auch ein DJ fand den Weg auf die B\u00fchne und unterhielt uns mit gefeierten Kinderliedern auf welche die Pfadis auch abgingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Tag Ausfl\u00fcge stand uns am Donnerstag bevor: Wir gingen zu einem f\u00fcr Holland typischen Ausflugsziel, n\u00e4mlich in eine traditionelle K\u00e4serei und schlugen uns die B\u00e4uche voll.<br>Weitere Aktivit\u00e4ten war der Besuch eines Schwimmbads oder das Erlernen von Bogenschie\u00dfen und das Bauen von Fl\u00f6\u00dfen. Am Abend fand das Versprechen von Mika und Jan statt. Leider hielten wir keine traditionellen Fakeln in der Hand, sondern Gaslampen &#8211; wegen der Waldbrandgefahr. Den Abend lie\u00dfen wir mit Popcorn und einer Liederrunde ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Freitags fand eine gro\u00dfe Runde Capture the Flag auf dem gesamten Gel\u00e4nde statt und es waren viele begeisterte Pfadis dabei. Nachmittags gingen die Jungs nach Ommen, um die Imbisse leerzukaufen. Sie probierten traditionelle frittierte holl\u00e4ndisches Essen und tankten ihren Fleischmagen auf, sodass abends ein vegetarischer Burger nicht mehr bei allen im Magen Platz fand. Wir hatten das Gl\u00fcck, beim Versprechen der franz\u00f6sischen Pfadi-G\u00e4ste teilnehmen zu d\u00fcrfen und lernten andere Traditionen kennen. Nach diesem emotionalen Ereignis fand die Open Mic Night statt. Es herrschte ausgelassene Stimmung und wir fieberten beim Chili Wettessen mit und h\u00f6rten uns Comedienbeitrage an und viele tolle andere B\u00fchnenauftritte.<br>Samstags lie\u00dfen wir das Lager mit unseren neugewonnenen Freunden ausklingen. Wir tr\u00e4umen von und freuen uns auf gemeinsame Treffen und weitere gemeinsamen Erinnerungen. Auch unser Lagerfreund<em>innen Buch wurde \u00fcber das gesamte Lager reichlich gef\u00fcllt. Au\u00dferdem wurden viele Instas gekl\u00e4rt. Am Abend mussten wir uns schon von unseren franz\u00f6sischen Freund<\/em>innen verabschieden, dort flossen reichlich Tr\u00e4nen. Es fand mit allen Pfadis ein w\u00fcrdevoller Abschlussabend statt. Ein emotionales Video blickte auf unsere gemeinsam verbrachte Zeit zur\u00fcck und eine Band lie\u00df den Abend und somit das Lager ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sonntagsmorgends wurden wir Kuppenheimer Pfadis fr\u00fchzeitig aus den Schlafs\u00e4cken gescheucht, denn uns stand der diesj\u00e4hrige Hajk bevor. Mit einer Laola verabschiedeten wir uns von unseren neugefundenen Freunden. Voller Euphorie liefen wir in zwei Gruppen los, um unsere Strecke und Aufgaben zu bew\u00e4ltigen. Unsere Wege waren lang und endlos gerade aus. Trotzdem entdeckten wir doch Holland in einem anderen Blickwinkel. Der ereignisreiche und kr\u00e4ftezehrende Hajk, wie auch tolle Bilder, sind auf unserem Blog zu finden. Abends fiel jeder Pfadi m\u00fcde in seinem Nachtlager in den Schlafsack.<\/p>\n\n\n\n<p>Montags stand uns eine lange Zugfahrt bevor und wir st\u00e4rkten uns alle erstmal mit einem Fr\u00fchst\u00fcck vom Edeka wo auch die zwei Gruppen und die Leitenden aufeinander trafen. Der Heimweg erstreckt sich auf viele Z\u00fcge und abermale Umstiege. Trotz dessen hatten wir alle super Laune und wir besichtigten noch den Dom in M\u00fcnster. Schlie\u00dflich kamen wir um 21:30 Uhr in Baden-Baden an. Dort schlangen uns die Sehnsucht gepr\u00e4gten Eltern in ihre Arme und wir machten eine kurze Abschiedsrunde, wobei wir uns noch bei unseren Leitern bedankten, welche uns so ein unvergessliches Sommerlager erm\u00f6glicht haben und verabschiedeten uns bis nach den Sommerferien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theresa und Sina lassen das Lager f\u00fcr Euch Revue passieren: Nach langer Zeit voller Sehnsucht auf das Highlight jedes Pfadi-Jahres begann unser Sommerlager am 30. Juli um 5:45 Uhr am Bahnhof in Baden Baden. Zuvor starteten Burgi und Kummi mit vollgeladenen Anh\u00e4ngern in Richtung Holland. 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