Pfadfinder Stamm St. Sebastian Kuppenheim
Pfadfinder Stamm St. Sebastian Kuppenheim
Ehrenteller für die Pfadfinder Sind Fußballer wirklich cooler als Pfadfinder? Diese und andere Fragen beantworteten die Kuppenheimer Pfadis beim Patrozinium der Pfarrgemeinde kreativ und mit Augenzwinkern:  "Bei uns sitzt keiner auf der Ersatzbank", war jedenfalls ein schlagendes Argument und eine gute Begründung dafür, warum es den Stamm St. Sebastian bereits seit 60 Jahren in Kuppenheim gibt. Dass man seit 60 Jahren erfolgreiche und zugleich moderne Jugendarbeit praktiziert, war auch der Pfarrgemeinde ein großes Lob wert. Der Dekan und zugleich Pfadfinder-Kurat Gerold Siegel hob das ehrenamtliche Engagement der Gruppenleiter hervor. Und er outete sich selbst als großer Fan der oft originellen bis bizarren Pfadfinder-Vorführungen bei den Weihnachtsfeiern. Dafür, aber in erster Linie für den großen Einsatz für Generationen von Kuppenheimer Jugendlichen gab es als Auszeichnung den Ehrenteller der Pfarrgemeinde. Die beiden Stammsvorstände Wolfgang Wetzel und Bernd Wendelgaß warfen einen Blick zurück in die bewegte Geschichte: Da ging es um erste Zeltlager mit improvisierten Materialien, es ging um feine Flammkuchen und abenteuerliche Unternehmungen. Das Jubiläumsjahr ist noch jung, im Laufe der nächsten Wochen und Monaten wollen wir unsere Leser nicht nur über unsere Geschichte informieren, sondern auch zeigen, wer eigentlich hinter diesem Erfolg und in diesen komischen Kluften steckt. Lassen Sie sich überraschen! Eine Überraschung gab es auch für die Pfarrgemeinde. Der Erlös aus eben jener bereits legendären Pfadfinder- Weihnachtsfeier kommt in diesem Jahr der neuen Orgel zugute.
Besonderer Geburtstag Am Freitag, den 22. Februar trafen sich die Pfadfinder und die Eltern zum so genannten Thinking Day. Am  Thinking Day feiern die Pfadfinder den Geburtstag Baden Powells, des Gründers der Pfadfinderschaft, und seiner Frau.  Wir wurden in fünf Gruppen eingeteilt und gingen mit einem der Gruppenleiter an seine Station. An jeder Station erwartete uns ein Kim-Spiel. An der einen Station musste man mit verbundenen Augen etwas probieren und erraten, was es ist, bei einem anderen hatte man eine Minute Zeit, sich Dinge einzuprägen, bevor diese mit einem Tuch abgedeckt wurden. So wurden das Gedächtnis und verschiedene Sinne geschult. Als sich dann alle wieder vor dem Gruppenraum trafen, erzählte jede Gruppe von ihrem Kimspiel. Außerdem gab es dort einen Zeitstrahl mit all den Ereignissen vom ersten Sommerlager auf Brownsea Island 1907 bis zum diesjährigen Jubiläum unseres Stammes. Danach sangen wir das Lied "Flinke Hände, flinke Füße". Das war das offizielle Ende des Tages. Wer wollte, konnte aber noch bleiben mit den anderen reden und dabei die ein oder andere Tasse Tschai trinken.
Märchenspaß im Pfingstlager Über das verlängerte Pfingstwochenende ging der ganze Pfadfinderstamm zusammen auf ein Zeltlager. Dieses Jahr verschlug es uns ins Murgtal, hinauf nach Gausbach.  Dort am Platz des Turnvereins konnten wir freitags unsere Zelte aufschlagen. Der Platz lag direkt am Sagenpfad und passte super zu unserem Motto "Märchen".  Samstags nach dem Frühstück ging es mit der Lagereröffnung weiter. Direkt danach ging das 24-Stunden Geländespiel los. Der "gestiefelte Kater" berichtete uns von seinem Leiden, eine böse Macht hat ihm einen Stiefel geklaut. Nicht nur dem Kater fehlte etwas, auch den anderen Märchengestalten wurden Dinge geklaut.  Alle Teilnehmer wurden in vier gemischte Gruppen eingeteilt und bekamen ihre Ausrüstung, die ihnen bei der Suche nach dem Stiefel helfen sollte. Eine Karte, eine Plane, Schnur, Heringe, Goldtaler, Mittagessen und vieles mehr wurden den Gruppen mitgegeben. Sich ein Basislager einzurichten war die erste Aufgabe. Jeder packte seine Isomatte und seinen Schlafsack und ging zum Basislager. Dort wurde die Plane gespannt, denn an diesem Abend wurde dort übernachtet. Bei verschiedenen Aufgaben konnten die Gruppen Goldtaler und magische Gegenstände aus den Märchen erhalten. Am Abend, nachdem sich die Gruppenleiter in den Basislagern zum Übernachten einfanden, mussten die Pfadis und Rover noch einmal in Aktion treten. Ein kleines Nachgeländespiel brachte einer Gruppe einen kleinen Bonus für den nächsten Tag. Am nächsten Morgen mussten alle Gegenstände zur guten Fee gebracht werden, diese hatte den entscheidenden Hinweis, wer den Stiefel hat und wo sich die böse Macht aufhält. Nachdem der böse Zauberer überrannt wurde, waren alle froh, dass der Kater endlich seinen Stiefel wieder hat. Auch wurde eine große Schatzkiste mit dem Lagerabzeichen und Süßigkeiten gefunden. Nach dem verdienten Mittagessen bekamen wir von unserem Kurten, Pfarrer Siegel, Besuch denn auf dem Programm stand ein Gottesdienst. Wie an jedem letzten Abend eines Lagers gab es einen Bunten Abend. Die Sketsche waren mal wieder erste Sahne. Mit heißeren Stimmen gingen alle sehr müde ins Bett. Denn am nächsten Tag mussten alle Zelte abgebaut und eingepackt werden. Nach gemeinsamen Brunch und Abbau ging es in Richtung Straßenbahn, die uns nach Hause brachte.
Am 13.06, 17.07 Uhr ging's los!
"Euch hat wirklich der Himmel geschickt" "Es war cool." Wölfling Carolina Damm ist stolz. Gerade begutachtet sie den neuen Wasserlauf im Kindergarten Emmaus. Es ist keine 72 Stunden her, da war an derselben Stelle noch Wiese. Jetzt steht dort ein 1-A-Wasserlauf mit Sandkasten, den Carolina und etwa 60 andere Pfadfinder bei der großen 72-Stunden-Aktion gebaut haben. "Wir mussten alle zusammenarbeiten, sonst hätten wir das nicht so geschafft", erklärt Carolina begeistert. Die Zehnjährige hat Sand geschaufelt, Beton angerührt, im Dreck gebuddelt. "Das war eine ganz schöne Plackerei", erzählt Bernd Wendelgaß, einer der Stammesvorstände. Auch er ist begeistert vom Zusammenhalt seines Pfadi-Stammes, und wie  schon die Kleinsten richtig mitangepackt haben. Am Sonntagnachmittag sind die Strapazen der vergangenen 72-Stunden beinahe vergessen. Jetzt wird gefeiert - das fertige Bauwerk für die Kindergartenkinder und der neue Titel:  Der Welt besten Wasser-Sandbaustellen-Bauer- Pfadfinderstamm in Kuppenheim, dazu wurden die 72-Stunden-Helfer von Emmaus-Leiterin Monika Schindler geadelt: "Euch hat wirklich der Himmel geschickt." Seit Donnerstagabend 17.07 Uhr haben sie geplant. Freitags ging's dann ans ausbuddeln. In Kleingruppen aufgeteilt, kümmerten sich die einen um Gerätschaften, die anderen ums Essen, um Sponsoren und wieder andere trugen die Verantwortung. Immerhin kennt man jetzt auch so etwas wie "Unfallverhütungsvorschriften". Sodass am Ende alle stolz sein konnten. Am Sonntag verpasste man dem neuen Wasserspielplatz nur noch den Feinschliff. Worüber sich Bürgermeister Karsten Mußler und Pfadfinder- Kurat Gerold Siegel richtig freuten. Sie lobten die Pfadis: "Ihr habt glänzende Arbeit geleistet" (Mußler) und "das sind unsere Jugendlichen, die sich einsetzen zum Wohle der anderen". (Siegel). Dank für Mühen und Schweiß, für viel Einsatz und kurze Nächte gab es schließlich auch von Monika Schindler und den Kindergarteneltern. Den Segen schließlich sprach Pfarrer Siegel. Und dann, endlich, durften die Kleinen ran. Mit Gießkannen bewaffnete testen sie den Wasserlauf. Soviel sei verraten: Er wurde für gut befunden. Und gut war nicht nur das gemeinsame Schaffen der Pfadfinder im 60. Jahr ihres Bestehens, gut und vor allem unentbehrlich war die große Hilfe, die wir in den drei Tagen erfahren durften. Von überall her gab es Essen und Getränke, Geld und gute Tipps. Der Dank gilt den unzähligen Spendern, die unser Projekt tatkräftig unterstützt haben. Auch viele Geschäfte, Restaurants oder Handwerker haben ihren Teil dazu beigetragen. Auch Ihnen allen gebührt unser Dank: Oberndorfer Alm, Avia Tankstelle, Stadt Baden-Baden Umwelttechnik, Bauhaus, Baumann Natursteinwerk Eisental, Gasthaus Blume, Fotoatelier Cieminski, DAD- Metallbau D'Onofrio, Esso Tankstelle, Faerber Outlet, Figaro's, Edelstahl Haas, Heinz von Heiden GmbH, Schwarze Hex, Ideentüte, Ina's Geschenke, Haushaltswaren Kastner, Radhaus Kastner Kollekte Gottesdienst, Schuh-und Sporthaus Kolb, Küst Holzverarbeitung, Landhaus, Parkett Maier, Moderne Abgastechnik MAT, Mühling, Musikverein Kuppenheim, Peters Gute Backstube, Bäckerei Pütz, Reisebüro Reisezeit, Metzgerei Schrenk, Fliesenlegerfachbetrieb Peter Senkel, Tupperware Bezirkshandlung, Spedition Walz, Auto Weischer, Getränke Wentzler, Westermann GmbH
Eine Reise in die Vergangenheit Es war für viele ehemaligen Pfadfinder eine Reise in die eigene Vergangenheit:  Der Stamm feiert sein 60-jähriges Bestehen, klar dass dabei auch all die Generationen früherer Pfadis eine Rolle spielen sollten. Denn Ehemalige gibt es im Grunde nicht. Wie heißt nicht einer unserer Leitsätze? "Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder!" Und so fanden sich unter diesem Motto viele altgediente und auch jüngere Pfadis ein, um sich im Fichtental auf eine Stafette durch sechs Jahrzehnte Stammesgeschichte zu begeben. An den Stationen trafen sie auf Stammesmitglieder des jeweiligen Jahrzehnts. Dann wurde mal wieder richtig Spechti gespielt, es wurde gebastelt und geschnitzt,  und am Ende trafen sich natürlich alle zum großen Lagerfeuer an der Pfadfinderwiese. "Weißt du noch, auf dem Sommerlager in England?, Erinnerst du dich noch an unseren Winterhajk auf der Badener Höhe? Was macht eigentlich unser Leiter von damals heute? Die erste Nacht im Zelt, Wildschweine am Rande des Nachtlagers, schneebedeckte Schlafsäcke am Morgen, die erste heimlich gerauchte Zigarette, die neu entdeckte Freiheit, endlich ohne Eltern in die Welt raus zu kommen…. Am Feuer trafen sich die Generationen wieder, viele hatten sich seit Jahren nicht mehr gesehen, andere sind seit Kindheitstagen bei den Pfadfindern eng befreundet. "Die Pfadfinderei hat mein Leben geprägt. Das war damals, in den 50er-Jahren, für uns echte Freiheit", erzählt etwa einer, der fast von Anfang an zum Stamm gehörte. Die Frau, die er dort kennen lernte ist übrigens noch immer an seiner Seite. Viele Dinge haben sich seither geändert. Der Donnerbalken ist dem Dixie-Klo gewichen. Aber das gemeinsame Singen am Feuer, lautstarke Lagerrufe und fragwürdige Gesangsqualitäten, das gehört bis heute fest dazu.
Auf ins ewige Eis Gemeinsam die Welt gestalten. So lautet das Motto von Scoutside 2013. Das große Zeltlager findet in Sigmaringen statt, und die Kuppenheimer Pfadfinder sind allesamt mit von der Partie. Sie stellen dort, unter den rund 2000 Teilnehmern, sogar die zweitgrößte Stammesgruppe. 63 Kinder und Jugendliche vom Kuppenheimer Pfadfinderstamm werden sich aufmachen ins große Abenteuer. Vom 1. bis 11. August trifft man sich mit Gleichgesinnten, deutsche und internationale Pfadfinder erleben gemeinsam ein großes Zeltlager. Der Platz ist aufgeteilt in fünf Welt-Regionen: Wüste, Polar, Dschungel, Insel und Gebirge.  Warm anziehen müssen sich die Kuppenheimer. Sie sind im Polar-Gebiet gelandet und werden dort mit ihren Projekten das Sommerlager für alle bereichern. So bieten wir ein Blindenkaffee an in einem Iglu und eine große Rutsche, die sicher zusätzlich für Abkühlung sorgen wird. Alle Teilnehmer werden in ihrem Lager eigene Projekte anbieten, die dann von den anderen besucht werden können. Außerdem planen die Kuppenheimer Pfadfinder einen Stammesausflug, ein Stadtspiel, es wird ein Bezirkstreffen geben und eine Lagerdisco. Wir wünschen allen Pfadfinder tolle, spannende Erlebnisse, viele neue Bekanntschaften, gutes Wetter und natürlich eine gesunde Rückkehr.
Sommerlager im Polargebiet - mit 2000 Pfadfindern auf Scoutside Am Donnerstag, den 1. August, trafen wir uns mit dem ganzen Stamm am Cuppamare-Parkplatz. Als wir auf dem Scoutside- Lagerplatz in Sigmaringen ankamen, fanden wir die Zelte, die einige von uns am Vortag schon aufgebaut hatten, vor. Also mussten wir nur noch unser Gepäck in die Zelte verräumen und die Esstische aufbauen. Anschließend grillten wir und gingen schlafen. Am nächsten Tag hatten wir zuerst Freizeit  zum Beispiel für unsere Lagerbauten. Daraufhin wurden alle 2000 Teilnehmer bei der der Lagereröffnung offiziell begrüßt und auf das Lagerleben auf Scoutside vorbereitet. Die Unterlagermaskottchen wurden vorgestellt und "die wilde Buttonjagd", bei der man seinen Partner mit dem gleichen Button suchen sollte, begann. Danach liefen wir ins Schwimmbad und vergnügten uns im Wasser. Später am Lagerplatz wählten wir den Unterlagerrat und der Jupfi Benedikt gewann. Abends war das Campfire des Unterlagers Polar mit dem Eisbären, und es wurden viele Sketche vorgetragen. Am dritten Tag fing am Morgen unsere Platzstreife an. Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten, wurden unsere Projekte, die von verschiedenen Stämmen über das Lager angeboten wurden, auf der Bühne vorgestellt. Bald darauf wurde der Platz zum ersten Mal wegen eines heftigen Unwetters evakuiert. Als das Unwetter vorbeigezogen war, konnten wir wieder an den Lagerplatz und wir gingen bald schlafen. Am Tag danach hatten wir viel Zeit für die Projekte und konnten bis zum Mittag viel Neues erleben. Als wir zu Mittag essen wollten, überraschte uns schon wieder ein heftiges Unwetter. Nachdem wir in unserem großen weißen Zelt, dem Vario, Schutz suchten, kam ein Scoutside- Mitarbeiter und führte uns auf das Kasernengelände. Die Bundeswehr gab uns warme Decken, Essen und Wasser. Auf dem Lagerplatz wieder angekommen, grillten wir, sangen Lieder und nickten im Schlafsack ein. Am nächsten Tag hatten wir den ganzen Tag Zeit, die angebotenen Projekte auszuprobieren, bis abends die Versprechensfeiern der Stufen begannen. Danach tranken wir Jupfis unseren Tschai und hielten Hansi um Mitternacht Uhr ein Geburtstagsständchen. Nachdem dieser Tag angebrochen war, forderten wir bei der  Lagerolympiade unser Können und Glück heraus. Doch jene wurde in der Mittagspause durch den Evakuierungsalarm unterbrochen und wir nahmen unsere zuvor gepackten Sachen und Isomatten mit in die Kasernen. Als das Unwetter wieder vorbeigezogen war, durften wir auf den Platz zurück. Wir bereiteten gerade ein Lagerfeuer und eine Lagerdisco für den Bezirksabend vor, da ertönte überraschenderweise wieder der Alarm und der Platz wurden wieder evakuiert. Wegen des tobenden Hagelsturms und der weiteren Unwetterwarnung mussten wir diese Nacht in der Kaserne verbringen. Am Morgen des siebten Tages wachten wir in den Kasernen auf, packten unsere Sachen und gingen endlich zu unserem Platz. Wir hatten viel Zeit zum Beispiel für eine erholsame Dusche oder Lagersieben- /Lagerzehnkampfpunkte. Nachmittags machten wir die Lagerolympiade weiter und zeigten erneut unser Geschick in den Disziplinen. Abends bereiteten wir das Lagerfeuer vor und läuteten damit den buchstäblich ins Wasser gefallenen Bezirksabend ein. Wir grillten mit unserem Bezirk Würste und anschließend war die Bezirksdisco in unserem Schwarzzelt, der Jurte, in der wir alle abrockten bis spät in die Nacht. Einen Tag später hatten alle Jupfis auf dem Platz ein Geländespiel, in dem man bei verschiedenen Stationen Mosaiksteine sammeln musste. Aus den Steinen entstand eine blaue Jupfi-Lilie und damit auch eine große Spende für den Urwald. Die Wölflinge bastelten Geldbeutel aus Tetrapaks und besuchten einen Bauernhof. Die Pfadis und Rover besichtigten das Hohenzollern- Schloss und die Stadt Sigmaringen. Abends war vor der Bühne eine große Lagerdisco mit allen Teilnehmern.  Am Tag darauf fand das Stadtspiel statt, und später bekamen wir endlich unser lang ersehntes Eis. Im Nieselregen gingen wir zurück zum Lagerplatz. Dort bekamen wir kurzzeitig Freizeit bis zum zweiten Campfire, dem bunten Abend. Währenddessen lernten wir neue Singspiele und umgedichtete Lieder kennen.  Am vorletzten Tag bauten wir alles bis auf die Großzelte ab und grillten spätnachmittags. Abends war dann ein Abschlussgottesdienst, danach spielten drei Bands bei der Abschlussfeier. Nun wurden in unserem Stamm die Lagerolympiadenpreise verteilt, und in unseren einzelnen Stufen die Lagersieben- /Lagerzehnkampfmedaillen verliehen. Am letzten Tag bauten wir noch die restlichen Zelte ab und packten unsere Sachen. Zuvor hatten wir alle gemeinsam gefrühstückt. Nach der Abschiedsrunde fuhren wir inklusive einer Essens- und Pinkelpause etwa drei Stunden heim. Wir werden noch lange von den Unwettern und den Evakuierungen während des Lagers erzählen. Doch vor allem die wilde Buttonjagd, der Eisbär Eva, die angebotenen Projekte und das Zusammensein mit rund 2000 anderen Pfadfindern haben uns gezeigt, dass wir auch diese Schwierigkeiten meistern können -  und letztendlich überwiegen die positiven Erinnerungen um ein Vielfaches. Von den Jupfi-Journalisten Rico Blaß und Leon Gruttke  
Wir haben uns getrennt! Aufgrund steigender Sicherheits- und Umweltanforderungen haben wir uns von unserem alten VW-Bus getrennt. Das 19 Jahre alte Fahrzeug war ein treuer Wegbegleiter bei unseren Aktionen, ob als Lastenesel beim Jahrmarkt oder als Taxi auf dem Lager. Zuverlässig tat er seine Dienste. Der damalige Wunsch, mindestens zehn  Jahre mit ihm zu fahren, wurde sogar um zwei Jahre übertroffen. Möge der neue Besitzer, bei anderem Einsatzzweck, noch viele Jahre Freude mit ihm haben. Nach langer Suche haben wir ihn gefunden: Ein junger gebrauchter VW-Bus, wieder in der Farbe weiß. Neben dem Umwelt- und Sicherheitsgedanken freuen wir uns dabei auch auf ein bisschen mehr Komfort. Seine erste Bewährungsprobe hatte er am Ende des Sommerlagers mit Bravour bestanden. Bei einer kleinen Besichtigung im Schulhof und Fahrprobe konnten sich die zukünftigen Fahrer bereits von den Vorzügen des "Neuen" überzeugen. Möge uns Bus Nummer vier wieder mindestens zehn Jahre treu begleiten!
Stufenwechsel 2013 Eltern probieren sich im Zelt-Aufbau Zum Stufenwechsel fanden sich rund 90 Pfadfinder mit ihren Eltern am Friedhofsparkplatz ein. Mit gespannten und fragenden Gesichtern warteten wir,  bis alle eingetroffen waren. Das Wetter zeigte von seiner besten Seite. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Stammesvorstand liefen wir gemeinsam zur Pfadfinderwiese, wo das Programm vorgestellt wurde. Der Stufenwechsel wird einmal im Jahr durchgeführt, damit die Ältesten einer Alterstufe (Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder, Rover) an die nächste übergeben werden. Bisher wurde dies immer stammesintern gemacht, doch hatte die Leiterrunde den Wunsch, unseren Eltern das Pfadfinderjahr mit seinen Traditionen näher zu bringen. Dazu gehörte auch, dass unsere Eltern in kleinen Workshops auch mal selbst ein Zelt aufbauen, einen Grillstecken schnitzen, Kuup spielen, Rucksack packen, Feuer machen und Tee kochen, Knoten üben und Stockbrotteig machen. In Kleingruppen konnten unsere Pfadis einen kleinen Teil dessen zeigen, was ein Pfadi auf dem Lager können soll. Nachdem die Gruppen eingeteilt wurden, konnte die Stafette losgehen. Dank dem guten Wetter und den lockeren Stationen taute auch manch skeptische Mama oder Papa auf, und war verwundert, mit welch einfachen Mitteln man doch so viel erreichen und Spaß haben konnte. So sah man zum Beispiel, beim Zeltaufbau die gleichen fragenden Gesichter, wie bei einem Schrankaufbau einer schwedischen Möbelkette:" Firststange auf das Pfahlgestänge, Unterzelt darüber, ne,... Unterzelt auf Pfahlgestänge, dann die Firststange, oder..?. Bei so viel Anstrengung, machte sich in der Mittagszeit der Hunger bemerkbar, und alle genossen sichtlich das Grillen am Lagerfeuer, das schon den ganzen Vormittag sein "Lagerräucheraroma" verbreitete. Der Hunger musste wohl groß gewesen sein, denn die ganzen zehn Kilo Stockbrot waren weg. Mit Spannung kam der eigentliche Stufenwechsel: Ein Stufenwechsel ist Abschied und Neubeginn zugleich. Das Schwierige ist:  es werden Freunde und tolle Erlebnisse zurückgelassen. Das Neue und Herausfordernde ist, neue ältere Freunde zu gewinnen und neue Erlebnisse zu bekommen. Erleichtert wird dies für den Pfadfinder, das ihn eine Stufe empfängt und vor allem auffängt. Dieses Jahr wechselten sehr viele in die nächst höhere Alterstufe und zu jedem hatten unsere Gruppenleiter ein paar Worte zu sagen, mit mancher Überraschung. Der Abschluss wurde mit dem Lied "Heute hier, Morgen dort" begangen und beschloss einen wunderschönen, sonnigen Tag.
Vorstand im Amt bestätigt Der Pfadfinderstamm hat einen neuen Vorstand: Es sind Wolfgang Wetzel, Bernd Wendelgaß und der Kurat Pfarrer Gerold Siegel. Und damit bleibt erstmal alles beim Alten. Denn die Stammesversammlung hat Wolfgang und Bernd einstimmig ihr Vertrauen ausgesprochen. Die beiden Posten standen zur Wahl. Und wählen durften die Pfadfinderleiter, Elternvertreter und Mitglieder der Pfadfinder- und Roverstufe. Sie bilden die Stammesversammlung, die sich einmal im Jahr trifft. Zuvor galt es, das Jahr Revue passieren zu lassen. Die Stufen stellten ihre Aktivitäten des Jubiläumsjahrs vor und der Stamm steuerte die Fotos bei. Seit 60 Jahren gibt es den Pfadfinderstamm in Kuppenheim nun schon. Und dass dazu auch prominente Pfadfinder wie Günther Jauch oder Frank Elsner gratulierten,  freute die Kuppenheimer ganz besonders. In diesem Jahr war einiges geboten: Angefangen vom Patrozinium, das die Pfadfinder ausrichteten, über Pfingstlager und ein großes Ehemaligen- Treffen oder das gemeinsame Sommerlager in Sigmaringen. Bei einer kleinen "Wahlparty" mit Kaffee und Kuchen konnten sich die Versammlungs-Teilnehmer auch über das Erlebte austauschen, bevor man die Jahresplanung 2014 in Angriff nahm.
Das Friedenslicht ist da! Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Kuppenheim eingetroffen. Die Pfadfinder haben das Kerzenlicht aus der Geburtsgrotte Jesu in die ganze Welt verteilt. Auch die Kuppenheimer Georgspfadfinder holen das Symbol des Friedens schon seit Jahren in ihre Gemeinde und verteilen es weiter. Von der Aussendungsfeier in Daxlanden hat es eine Abordnung unseres Stammes mitgebracht. Wer seine Kerze am Friedenslicht entzünden will, kann dies an Heiligabend in der Kinderchristmette tun. Bitte einfach eine windgeschützte Kerze mitbringen. Allen Pfadfindern und ihren Familien wünschen wir eine gesegnete Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und allzeit gut Pfad!
Große Show aus 1001 Nacht Pfadfinder würdigen ihren Ehrenvorsitzenden Paul Frosch für 60 Jahre Engagement 60 Jahre alt war der Kuppenheimer Pfadfinderstamm im vergangenen Jahr,  und genauso lang ist Paul Frosch mit dabei. Der „Mann der ersten Stunde“ wie ihn Stammeskurat Gerold Siegel würdigte, konnte zwar nicht bei der großen Weihnachtsfeier der Pfadfinderfamilie anwesend sein, gefallen hätte ihm das, was er dort zu sehen bekommen hätte, aber sicher. Im 60. Jahr seines Bestehens ist der Pfadfinderstamm rege wie einst. Als „Gesicht des Stammes“, wie Paul Frosch weiter bezeichnet wurde, habe er maßgeblich Teil an diesem Erfolg, befand Pfarrer Siegel. Im Ehrenvorsitzenden bestätige sich einmal mehr die Weisheit „Einmal Pfadfinder – immer Pfadfinder.“ Auf dem besten Weg dorthin sind auch Denis Fütterer, der für zehn Jahre im Jugendverein und Caroline Kohrt, die für 15 Jahre ausgezeichnet wurden. Und „ausgezeichnet“ fanden die Eltern das, was die Pfadfinderleiter das Jahr über geleistet hatten. Mit Geschenken im Gepäck würdigten die Elternvertreter die Leistung der Jugendleiter und bedankte sich für ihr Engagement. Sie zollten ihnen Respekt dafür, dass sie beispielsweise mit dem gesamten Stamm im Sommer auf ein internationales Großlager nach Sigmaringen gefahren sind. „Dafür von Herzen danke“, sagte Christiane Eberle. Vor und nach den Ehrungen erlebte das übervolle St. Sebastian Haus eine unterhaltsame Weihnachts-Show aus 1001 Nacht. Alle vier Alterstufen, von den Wölflingen bis zu den Rovern, standen nach und nach auf der Bühne, um ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern ein weihnachtliches Schmankerl zu präsentieren. Dazwischen bekam man einen Einblick in die Aktivitäten des Jugendvereins. Angefangen von der Sozialaktion „72 Stunden“ über das sommerliche Abenteuer mit anderen Pfadfindern bis hin zum Leiterwochenende in der Schweiz. „Unter allen kirchlichen Jugendverbänden halte ich die Pfadfinderei für den durchdachtesten  und durchstrukturiertesten“, befand denn auch Pfarrer Siegel. Er hatte zuvor zusammen mit einem Team der Pfadfinder einen Gottesdienst gehalten. Schon mittags waren die Kinder und Jugendlichen bei einer Stafette in der Stadt unterwegs. Der Erlös der Weihnachtsfeier, so kündigte Vorstand Wolfgang Wetzel an, komme dieses Jahr armen Kindern aus dem Dekanat zugute. Bild Ehrungen: vorne von links: Denis Fütterer, Caroline Kohrt, hinten von links: Stammesvorstände Wolfgang Wetzel, Bernd Wendelgaß und Pfarrer Gerold Siegel